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Dr. Herbert Fendrich , Herr Ferdinand Gepp, Dr. Jürgen Cleve.(v.l.)
Bene Merenti – dem Wohlverdienten.
Der 88-jährige Ferdinand Gepp erhielt am 24. Januar die gleichnamige päpstliche Verdienstmedaillie für, wie es in der Begründung heißt, seinen großen Einsatz in der Vermittlung des Glaubens in der Sprache der Kunst, für sein Engagement bei unzähligen Pilger- und Krippenfahrten und für sein persönliches lebenslanges Glaubenszeugnis. Sein Verdienst um den Aufbau der Katholischen Jugendarbeit (BDKJ) findet in der Begründung ebenso Erwähnung, wie seine langjährige Mitgliedschaft im KKV.
Seit 75 Jahren gehört der Borbecker dem Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung an, wusste der Vorsitzende des Diözesanverbandes Reinhard Schaffrick zu berichten, der anlässlich der Auszeichnung im Dionysiushaus in Essen-Borbeck durch den Stadtdechanten Dr. Jürgen Cleve in seinem Festvortrag an das Wirken des Geehrten erinnerte. Beifall war Schaffrick sicher, als er feststellte, dass diese Auszeichnung auch 20 Jahre früher durchaus berechtig gewesen wäre. „Doch es gilt auch“, so der Diözesanvorsitzende, „dass die guten Dinge nie zu spät kommen.“ Ferdinand Gepp zeichne vor allem aus, dass er stets davon überzeugt gewesen sei, das Selbstverständliche zu tun. So habe ihn, den jetzt zu Ehrenden, die päpstliche Auszeichnung am meisten überrascht.
„Gerade diese Selbstverständlichkeit ist es, lieber Herr Gepp, die Sie auszeichnet und andere aufmerksam werden lässt“, betonte Schaffrick, der Ferdinand Gepp als Beweis dafür nimmt, dass es auch heute noch das große ehrenamtliches Engagement gibt. „Sie wurden zu einem Vorbild auch für die Jugend. Nichts, und das können wir heute erleben, stiftet so wirkungsvoll zu guten Taten an, wie ein lebendiges Vorbild. Für Sie ist dieser Tag und diese Ehrung ein besonderer Tag, mit Rückschau auf das was gewesen ist. Das, was wir heute von Ihnen und über Sie hören, soll uns allen Ansporn sein weiterzumachen, es soll uns Ermunterung sein und es gilt besonders als Aufforderung an alle KKV-Mitglieder, sich ebenfalls für das Wohl unserer Gemeinschaft einzusetzen“, schloss der Vorsitzende seinen Festvortrag. hml
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